Weihnachten mit Twins „Best of“

Weihnachten mit den Zwillingen Alf und Ulf
Weihnachten mit den Zwillingen Alf und Ulf.

„Nein, keine Musik! Ulf bleibt hier, Musik zu laut!“ es ist Heiligabend, wir wollen zum Weihnachtsbaum im Nachbarort um dort Weihnachtslieder von den Bergknappen (einer Kapelle) zu hören.

Daraufhin folgte Alf: „Alf keine Jeanshose, kein grauer Pulli, Alf grüne Hose und grünen Pulli, Alf ein Frosch!“ (leider waren die Kleidungsstücke grüne Schlafanzüge und wir wollten nicht nur raus zum Weihnachtsbaum, sondern weiter zu Oma und Opa um dort Heiligabend zu verbringen. Ja, ihr habt recht, Mama sollte nicht so kleinlich sein. Grün ist doch die Weihnachtsfarbe Nummer eins..lach..). Den zappelnden und um sich schlagenden Alf habe ich dann trotzdem umgezogen und Beide hatten viel Spaß beim Baum mit wundervoller Musik.

Heiligabend, die Zeit der Besinnlichkeit….. „Schatz hast du die Geschenke bei deiner Mutter unter den Baum gelegt? Mein Mann ganz entspannt: „Nein, warum“? Ich: „weil die doch das Christkind bringt“! Mein Mann noch immer entspannt: „Stimmt! Soll ich die gerade holen?“ Darauf wieder Ich: „ Ja, und unter den Baum legen“. Mein Mann geht los, natürlich fragen Alf und Ulf „Papa hin??“ Beide waren gerade bei Oma in der Küche am malen. Da schau ich hinter die Beiden und Ups, die können Papa am Auto beobachten also schnell den Rollo runter und Beide ablenken aber nein Stopp! Die Küchentür ist offen an der mein Mann vorbei muss also schnell Türe zu. Mein Mann kommt wieder in die Küche „schau selber“. Also husche ich schnell ins Wohnzimmer, indem Oma und Opa versuchen die Eisenbahn zum Laufen zu bringen…Dabei baue ich schnell die Geschenke auf und perfekt…das Christkind kann kommen…

…nachdem alle Geschenke aufgepackt waren ging Ulf nochmal zum Küchenfenster und schaute heraus. Mein Mann fragte, was ist los? Ulf antwortetet nur: „ Ulf schaut, ob das Christkind wieder kommt, Christkind Kuche vergessen!“ süß oder?

Spät am Abend 22.30…Alf und Ulf stürzen sich nochmal auf die Gojibeeren und Ulf schaut ganz stolz zu seiner Tante ‚Bangar‘ „Ulf in Nase steckt“, zack steckt die Gojibeere tief in der Nase des kleinen Mannes und Mama bekommt diese nicht mehr raus.  „Also ab ins Krankenhaus Ulf“. Flott alle angezogen und zum Glück fing Ulf an zu weinen. Tante ‚Bangar‘ war direkt tröstend zur Stelle und ja, zum Glück weinte er, denn beim weinen begann die Nase zu laufen und die Gojibeere rutschte heraus. Juppie! Nach dieser Aufregung ist der kleine Mann zu Hause direkt eingeschlafen.

Tag zwei…Halbzeit

Auf zu Oma „Inding“. Papa trägt die Küche der Jungs unterm Arm (die das Christkind zum Glück über Nacht gebracht hat), damit diese Papa und Opa zusammen aufbauen können. Alf und Ulf haben die Beiden fest angefeuert, während diese mit den Geschenken von Oma „Indings“ Christkind gespielt haben. Übrigens ist dies Ulfs Beweis, dass es mehrere Christkinder gibt, denn es  hat überall etwas vorbei gebracht und eines allein kann das niemals schaffen. Diese Erkenntnis hatte er schon seiner anderen Tante an Heilig Abend stolz verraten. Es ist gerade sooo spannend mit den Beiden, alleine die Schlussfolgerungen einfach herrlich.

Zum Glück haben Beide am Nachmittag geschlafen, denn Weihnachten macht nicht nur müde sondern auch sehr quatschig (einfach zu viele Informationen..). Am Abend ging es zum nächsten Familientreffen. Der Weihnachts-/Krabbelsackrunde mit der „großen“ Familie meines Mannes. Es begann wie so oft, Alf und Ulf wollten nicht weg. Sie wollten lieber zu Hause spielen und kochen. Ich konnte es sehr gut verstehen, denn die Beiden hatten noch kaum Zeit für ihre Geschenke. Meine aufmunternden Worte, das es Musik und leckeres Essen gibt, ging komplett nach hinten los. Beide wollten das Essen selber in ihrer neuen Küche kochen und wie schon am Anfang Ulf wollte keine Musik. Kompromiss, die Ohrschützer „Mäuse“ dürfen mit. Leider bekam das mein Mann nicht mit und sagte Nein. Alf und Ulf brachen in Tränen aus und weinten bitterlich. Als wir sie beruhigt hatten und sie ihre „Mäuse“ aufbehalten durften ging es los. Wir kamen verspätet (1,5 Stunden) endlich bei der Tante meines Mannes an und es wurde direkt gesungen. Alf und Ulf behielten ihre „Mäuse“ die ganze Zeit beim Singen auf und verzogen keine Miene. Alf kuschelte sich direkt an Oma und Ulf blieb auf meinem Schoss. Als Mama fand ich es süß, denn ja das laute mag Ulf nicht aber zum zweiten finde ich es vollkommen in Ordnung, dass die „Mäuse“ den Beiden Sicherheit geben. Haben eure Twins auch Momente in denen sie mehr Sicherheit als euch benötigen? Ulf probiert auch oft seinen Schnuller aus dem Bett mitzunehmen aber da bin ich komplett gegen. Ich persönlich mag es nicht, wenn größere Kinder mit dem Schnuller am Tag herumlaufen und dann noch damit reden.

Tag drei…Endspurt auf der Feiertagsstrecke.

Unser Morgen begann mit einer großen Überraschung!! Alf und Ulf kamen laut weinend zu mir ins Badezimmer gelaufen. „Papa, schimpft! Papa bose“! „Jungs, was ist passiert?“ „Alf und Ulf Blodsinn macht, Eier putt“. Daraufhin Ich:“ Papa hat Recht, ihr dürft keine Eier alleine aus dem Kühlschrank holen“! Ulf ganz traurig „Ulf sich Eier gewünscht, Christkind keine bracht, Ulf selber welche geholt, Alf und Ulf in Kuche kochen“! Tja was soll Mama dazu sagen!!! Denn tatsächlich hat sich Ulf Eier vom Christkind gewünscht! Neben der Küche und dem Zubehör. Die kleinen Männer wollten selber Kuchen backen. Tja nur leider lagen 10 Eier im ganzen Wohnzimmer und das nun schon das zweite Mal!! Wer von euch schon mal rohe Eier am Boden hatte weiß, was das für eine Sauerei das ist. Oft reicht dreimal putzen nicht aus.

Heute ging es zu Tante ‚Lutta‘ (so nennen die Beiden die Tante meines Mannes).

Hier durften die Zwillinge mit auf den Speicher und „alte“ Spielsachen runter holen. Auf dem Speicher stand ein Plastik Nikolaus in der hinteren Ecke. Ulf schaute über die letzte Stufe zum Speicher und sagte dann zu Tante ‚Lutta‘:  „Ulf lieber nicht weiter, Ulf wieder runter.  Nikolaus in der Ecke“.

Nun ist auch der letzte Tag der schönen und anstrengenden Weihnachtstage vorbei. Die Zwillinge mussten erst mal eine Stunde mit ihrer neuen Kuche spielen, bevor es ins Bett ging.

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