Babymassage eine der schönsten Erfahrungen für Eltern und Babys

 

Zwillingsbrüder schlafen
Zwillingsbrüder schlafen

Alle Wesensaspekte spiegeln sich in den Befindlichkeiten unseres Körpers wieder und das auch schon bei unseren Babys. Somit können wir mit Achtsamen-Massagen Körper, Seele und Geist zugleich erreichen und das ab der ersten Minute des Lebens. Wir Mamas machen diese „Berührungen“ oft intuitiv,  achtet mal selber darauf oder denkt an die erste Zeit mit euren Zwillingen zurück (sanftes Streicheln, Massieren des Bauches, ausgiebiges Eincremen etc.)

Das Phänomen der Berührung können wir auch im Tierreich beobachten, dort lecken viele Tiere ihre Kleinen nach der Geburt trocken, damit wird das Kleine nicht nur gesäubert, sondern die „Massage“ aktiviert den Stoffwechsel des neuen Erdenbürgers. Außerdem wird unteranderem die Bindung zwischen Mutter und Kind durch den Körperkontakt gestärkt. Das Urvertrauen entsteht.

Die Haut ist unser größtes Sinnesorgan. Daher können wir diese alleine durch Berührungen positiv beeinflussen. Wusstet ihr, dass Neugeborene ohne den Tastsinn bzw. ohne Berührungen, Nähe und Zuwendung verkümmern (sterben) würden? Sie sind genauso angewiesen auf Körperkontakt wie auf ihre (Mutter)-Milch. Man hat beobachtet, dass Kinder die viel positive Berührung/Nähe bekommen weniger weinen, ruhiger, ausgeglichener und gesünder sind als Kinder, die sich ihre Berührung „erkämpfen“ müssen. Besonders neben körperlichen Symptomen stärkt diese Nähe die Psyche, man könnte sogar so weit gehen und sagen, dass diese eine gute psychologische Basis für später schafft. Dies ist auch ein Grund, warum mittlerweile viel mehr zu Babymassage-Kursen geraten wird, man nicht nur von der Qualität der Milch beim Stillen spricht, sondern von der Kuschelzeit die das Baby in diesem Moment bekommt und sich die Ärzte und Fachleute einig sind, dass ein Neugeborenes die ersten Stunden in Ruhe mit seiner Mama kuschelnd (am besten auf der nackten Haut) verbringen sollte (das sogenannte Bonding). Hier wird das Urvertrauen gebildet und eine wichtige Basis für später gesetzt.

Massagen können wunderbar als tägliches Ritual am Wickeltisch integriert werden. Rituale geben nicht nur den Babys Sicherheit, sondern auch uns Eltern. Ja ich weiß, mit Zwillingen schon mal etwas komplizierter. Ihr massiert Zwilling 1 und Zwilling 2 beginnt plötzlich zu weinen, da er ja warten muss. Hier kann ich euch nur den Tipp geben behaltet Ruhe. Auch an diese Situation  „gewöhnen“ sich Beide. Damit Zwilling 2 immer wusste, dass ich da bin, habe ich für Beide gesungen oder sie gleichzeitig massiert (aber das war nur zu Hause so, beim Massagekurs hatte ich meine Mama dabei).

Massage (Berührung/Nähe) unterstützen übrigens auch eine der wichtigsten Bindungen im Leben eines Babys/Kindes. Die Eltern-Kind-Bindung. Eine Bindung, die besonders in den ersten Jahren viel Stärke und Mut dem Kind verleiht.

Bei der Babymassage ist ein fortlaufender Kurs in meinen Augen Sinnvoll, damit man immer eine Woche Zeit zum „üben“ hat und in der nächsten Stunde evtl. fragen kann. Ein Wochenende finde ich persönlich zu wenig, außer man hat schon viele Massage-Erfahrungen gesammelt. Neben der reinen Massage sollte die Theorie in den Stunden nie fehlen und man sollte immer sein Baby vor Beginn der Massage um Erlaubnis bitten.  Wie das geht? Ganz einfach. Schaut euer Baby an und frag, ob ihr es massieren dürft. Ihr seht die Antwort vor euch. Vertraut eurem Bauchgefühl, denn ihr kennt euer Baby am Besten. Ebenfalls sollte man folgende Punkte für sich abklären; die Ausbildung der Leiterin, die Räumlichkeiten, die Temperatur (es sollten mind. 25 Grad sein), ob man sein Öl mitbringen sollte oder die Leiterin eines zur Verfügung stellt und natürlich die Kosten des Kurses.  Am schönsten finde ich es, wenn man einen Kurs findet, beidem man einen Zwillingsrabatt bekommt. Hier zeigt sich dann, dass die Kursleiterin sich Gedanken gemacht hat. Außerdem sollte man Handtücher, Wickelunterlagen, frische Windeln, wechsel Kleidung, für sich etwas zu trinken und falls man nicht stillt eine Milch-Flasche mit im Gepäck haben. Stillen sollte in jedem Babykurs erlaubt sein, da in den warmen Räumen auch die Babys schnell Durst bekommen. Außerdem ist Stillen der Beste Schutz für eure Babys besonders im ersten Lebensjahr.

Jedoch muss man nicht zwingend in einen Kurs um sein Baby positiv durch Berührungen zu stärken. Sanfte und langsame Ausstreichungen des ganzen Körper mit einem warmen Massageöl (bio Mandelöl) kann man intuitiv ausführen.  Außerdem sind Igelball Massagen sehr beliebt. Mit diesem „wandert“ man sanft über den Körper des Babys. Wichtig ist, am Körper (kein Gesicht) zu bleiben, niemals festen Druck erzeugen, besonders auf Knochen und Gelenken. Außerdem sollte man Kranke Babys (offene Wunden, Fieber, etc.) niemals massieren, natürlich ist streicheln und kuscheln immer gewünscht. Hört auf euren Bauch, der hat immer Recht. Einen Mama weiß was ihrem Baby gut tut.

Unseren Massagekurs haben wir bei der tollen Dorina Heidler Babyzeit gemacht. Für mich eine wundervolle Kursleiterin.

Massieren bedeutet Berühren.

Und Berührung ist etwas,

nach dem wir

uns alle sehnen.

Deshalb sind Massagen heilsam

für Körper, Seele, Verstand und Geist. (Autor unbekannt)

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