Türchen Nummer 6

Der Nikolaus ist da

Der 6.12. ein Tag, den viele unserer Kinder nur mit Schokolade und vielen Süßigkeiten verbinden. Doch warum stellt man seinen Stiefel raus und findet diesen an Nikolaus gefüllt vor?

Es gibt viele Geschichten und Gedanken Rund um den Nikolaus Brauch. Jedoch ist es keine, in der es nur um Süßigkeiten oder Spielsachen geht, es geht mehr um die nächsten Liebe und Achtung zueinander oder um das Reflektieren der positiven und negativen Taten des Jahren (das Goldene und braune/schwarze Buch).

Persönlich gefällt mir die Erzählung um den Heiligen Nikolaus der in Patera geboren wurde für meine Kinder am besten.

So erzählt man, dass es Nikolaus wirklich gab, er wurde um das Jahr 270 in der Stadt Patara als Sohn sehr wohlhabender Eltern geboren. Als seine Eltern starben behielt er sein Erbe nicht für sich, sondern begann es an Arme zu verschenken. Da ihm das schenken viel Freude bereitete machte er es zu seinem Lebenswerk Armen zu helfen. Er wurde Priester und später Bischof von Myra. An einem 6. Dezember starb Nikolaus und es entstand der Brauch, einen Teller oder Stiefel aufzustellen, der über Nacht gefüllt wird. Diese Geste erinnert noch heute an den heiligen Nikolaus  und soll zeigen, dass es Freude macht zu teilen und füreinander da zu sein.

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Ein tolles Buch, dass diese Geschichte erzählt ist im Coppenrath Verlag erschienen mit dem Titel „Die Geschichte vom heiligen Nikolaus“.

So sieht es bei uns aus. Rund um den 6. Dezember trifft man in Geschäften, auf Feiern und in den Städten viele verschiedene Nikoläuse. Für Alf und Ulf etwas verwirrend „Mama, da ist er schon wieder“. Oder „Mama, wie kann er so schnell fliegen, ich hab die Rentiere gar nicht gesehen“.

In der Familie meines Mannes kommt der „Nikolaus“ jedes Jahr um den 6.12. (praktischer Weise an dem Wochenende danach, damit alle dabei sein können) und sagt zu jedem Kind ein paar liebe Worte bzw. die Worte, die die Mama für ihr Kind aufgeschrieben hat. Bei uns sind es positive Verstärkungen ihrer jetzigen Eigenschaften und ein kleiner Hinweis auf den vorsichtigen Umgang mit ihren Brillen. Persönlich finde ich es nicht gut, wenn man so kleinen Kindern mit dem Nikolaus droht. Ganz nach dem Motto, was Mama in der Erziehung nicht schafft, muss die Angst vor dem Nikolaus auffangen. Aber wer weiß schon was kommt, wenn Alf und Ulf älter werden. Vielleicht benötigt man irgendwann diese kleinen Waffen. Da wir noch nicht dort angekommen sind, kann ich dies nicht beurteilen nur das eine, dass es jetzt nicht mein Weg wäre.

Übrigens bekommen Alf und Ulf das gleiche von uns in ihre Nikolaus Stiefel und das ist von Mama keine Schokolade 😉 Es gibt ein Käpt´n Sharky Badekissen und ein Hörspiel, jedoch da zwei verschiedene, da die Beiden diese zum schlafen hören und im gleichen Zimmer schlafen. Ich finde, dass man keine großen Geschenke zu Nikolaus machen sollte. Genauso hat es mein Nikolaus (Mama) immer gemacht und ich fand es als Kind immer sehr schön ein Buch oder etwas Praktisches zu bekommen. Süßes hält die Weihnachtszeit für jedes Kind genug bereit.

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